Name : Eckart
User : jonesy
Geburtsjahr : 1966
Beruf : Monteur
Hobbys : Heimkino Technik – Filme – Kino und Snooker spielen
Seit ca. 10 Jahren bin ich vom Heimkino besessen und versenke viel zu viel Geld darin, mit Schwerpunkt guter Film – Mehrkanal – Ton.
Meine Heimkino Entstehung- Geschichte – Werdegang:
Vor gut Zehn Jahren bin ich mit dem Thema das erste Mal in Kontakt gekommen,
zu der Zeit war von Dolby Digital, DTS und der DVD noch nichts in sicht.
Ich hatte das Glück das ich einen Händler hier in Bielefeld intensive mit dem Thema zu befassen begann und ich eine, für meine damaligen Kenntnisse sehr gute Vorführung und Beratung bekam.
Ich kaufte mir einen Nachrüstdecoder von Yamaha, wohl gemerkt Dolby Prologic Analog,
einen Center von Yamaha und eine paar kleine Effekt Boxen für die Rears.
Doch wie sich schnell heraus stellte konnten die kleinen billigen Boxen die ich zur Ergänzung
meiner Stereo Lautsprecher gekauft hatte, der Vorführung im Laden nicht das Wasser reichen, bei der Vorführung lief übrigens ein B&W Matrix Set mit Rotel Elektronik davor.
Der Händler hatte mir aber schon beim Kauf gesagt das ich innerhalb von 14 Tagen die Komponenten austauschen könne, ohne Verlust, später in größeren Abständen – halbjährlich
plus – minus ein paar Wochen, habe ich dann die Lautsprecher noch öfter gewechselt denn ich hatte Blut geleckt und B&W war mir viel zu teuer.
Schnell stellte sich heraus dass der Yamaha Decoder einem AV – Verstärker weichen musste da ich nur damit auch Bildsignale verwalten konnte.
Es wurde das damalige spitzen Model, DSP 2070 von Yamaha, den seine Endstufen für die Rear Kanäle waren nur sehr klein ausgelegt, so das ich ihm eine Rotel Stereo Endstufe spendierte, die Rotel verhalf den Rears aber nicht nur zu mehr Lautstärke, sondern das komplette Raumklang Erlebnis wurde dadurch besser.
Zu der Zeit stellte sich schnell heraus das man nur selten wirklich gute Surround Aufnahmen auf VHS oder dem Fernsehen bekam, ein neues Datenträger Format - CD-I von Phillips schien das richtige zu sein, war aber dann doch durch seine starke Komprimierung, von der Qualität her zu schlecht, die Laser Disc war da doch weit besser, obwohl das Bild Analog gespeichert war, aber der Ton in CD Qualität verfügbar vor lag.
Mein Englisch Kenntnisse waren zu der Zeit noch lausig, doch das Angebot an NTSC Titel und auch der Ton Qualität war deutlich besser, nur der Preis lies meine LD Sammlung sehr langsam wachsen !
Die Pegel der Laser Disc verursachten aber, das meine alten T+A Boxen und auch der Center schnell überfordert wurden, die von der Form her sehr ungewöhnlich gebaute
JBL L – 90,
nahm ich zu einer Hörprobe mit nach Hause und es war schnell klar das die Tage meiner T+A Boxen gezählt waren, als Center kamen dann noch zwei B&W Matrix Center HTM 1
dazu, einer auf und unterm Fernseher, die L-90 bekamen noch je eine Rotel Mono Endstufe zur Klang Steigerung vorgeschaltet und ich fing an mit High End NF – und Lautsprecher Kabeln zu experimentieren.
Ein wichtiges Teil fehlte jetzt aber in meiner Kette, ein Subwoofer musste her, meine Wahl viel auf einen 200er Yamaha Aktiv Teil, (ich kenne die Bezeichnung nicht mehr) der zu Entlastung einen Zweiten zur Unterstützung bekam
Durch die Harman Preispolitik schaffte ich mir für die Rears dann noch ein zweites Paar
L-90 an, die als Antrieb eine Rotel RB 890 BX vorgeschaltet bekamen.
Als ich Kontakt zu dem THX Club Hamburg bekam und ein Treffen mit machte, konnte ich zum ersten mal auch die Dolby Digital Spur von der Laser Disc hören, in Verbindung mit einer Großbild Vorführung durch einen Röhren Projektor.
Das hätte ich nicht machen dürfen, es gab keine bezahlbaren Geräte die Dolby Digital verarbeiten konnten und ein Röhren Projektor, unerschwinglich !!
Ein paar Monate später wurde dann aber doch ein Ergänzungsdecoder von Yamaha DDP-1,
in Deutschland angeboten und eine Firma bei Hamburg rüstete meinen Yamaha 2070 mit einem Fünfkanal Eingang nach.
Das Klangerlebnis war unglaublich, im Gegensatz zu Prologic konnten Dolby Digital einen aus dem Sessel reißen !
Es stellte sich jetzt aber heraus das, das Sounderlebnis, das Dolby Digital bot nicht lange mit einem 63cm Röhren Fernseher vereinbar war !
Für mich kam nur ein Röhren Projektor in frage, da deren Bildqualität zu der Zeit am besten war, aber auch nur gebraucht!!!
Wie sich herausstellte war es leichter ein gebrauchtes Auto zu kaufen, als einen guten gebrauchten Projektor, die so genannten Fachzeitschriften waren die einzige Info Quelle, Internet hatte ich nicht, geschweige denn Internet Foren zu dem Thema!
Es ist dann ein Barco Graphics 800 geworden der noch heute seinen Dienst bei mir verrichtet.
Die Beiden B&W Center konnte ich nun aber nicht mehr richtig nutzen, nur einer war zu schwach, ich tauschte sie deshalb gegen einen großen JMLab und auch die Yamaha Subwoofer konnten mit den Jbl’s nicht mehr mithalten, ein B&W ASW800 aus der Matrix Serie übernahm den Platz.
Das lange angekündigte DVD Format war jetzt in reichweite und durch einen Systemstreit in Europa entschied ich mich für einen Sony DVP-S7000 US Model da ich auch schon bei der LD nur US – Scheiben guckte lag dies auch bei der DVD nahe.
Da ich immer auf der Jagd nach dem möglichst besten Ton bin, Schwerpunkt Film Ton,
bekam das JBL L-90 Paar der Frontkanäle eine kleine ETALON Endstufe vorgeschaltet, diese Endstufe konnte den JBL’s auch High End Stereo Sound entlocken, doch leider hatte ich nur diese eine.
Um eine deutliche Klangsteigerung zu erreichen lies ich daher meinen Pioneer LD-Player CLD – 515 tunen, das heißt das Netzteil und andere Bereiche der internen Elektronik wurden mit besseren Bauteilen aufgewertet, durch diese positive Erfahrung lies ich auch meine anderen wichtigsten Verstärker aufwerten, da es auf diese Weise für mich bezahlbar blieb!
Am Schluß dieser Aktionen kamen dann die Frequenzweichen und bei manchen Lautsprechern auch die Innenverdrahtung dran, die Bauteile wurden durch hochwertige Kondensatoren und Spulen von Mundorf und Intertechnik ersetzt.
Bei der Elektronik kamen mit der Zeit aber leider immer öfter Probleme auf die von dem Tuner leider nur schleppend oder gar nicht behoben wurden, schlechte Verarbeitung und Support!
Nach mehreren Enttäuschungen wurden meine Yamaha Verstärker durch einen gebrauchten LEXICON DC – 1 mit neustem Soft und Hardware Update ersetzt.
Dieser Hersteller war bekannt, durch seine sehr guten AV – Prozessoren und seiner eigen Entwicklung LOGIC 7 die auch bei Dolby Prologic zwei Paar Surround Boxen einsetzen.
Ein Pärchen JBL L-20 und eine weitere Rotel RB 980BX kamen für die seitlichen Surround Kanäle dazu.
Verschiedene Experimente mit zu Teil sehr teuren NF – und Lautsprecherkabel, (z.B. Fadel NF Stereo Meter für 600DM) versuchte ich noch mehr aus der Kette raus zu holen, doch auch bei Vorführungen mit sündhaft teuren Lautsprechern oder Elektronik brachte das keinen wirklichen Fortschritt, dieser High End Sound den ich in den Vorführungen zu hören – sehen kriegte war mir nicht mehr gut- realistisch genug, die richtigen Freaks benutzten Hörner !
Ein ungewöhnlicher Hörtest mit einem für PA Verhältnisse kleinem Top Teil von JBL (Bestückung 1“ Horntreiber 12“ Mitteltöner + Endstufe) die ich als Center in meiner Kette einsetzte, brachte ein derart gutes Ergebnis das ich nur noch plante wie ich so etwas in meinem Heimkino einbauen kann !
Zu der Zeit wurde ich auch auf eine Endstufe des PA Herstellers Crown aufmerksam gemacht, das Model Crown K2 ohne Lüfter Kühlung krempelte mein Klanggewohnheit kräftig um, die Endstufe brachte den Sound wie selbstverständlich und ohne schönfärberei rüber, eine Zweite für den Center musste also auch her!
Bei wiederholtem überlasten meines alten JMLab Centers und des B&W Subs durch die Digital Ton Formate, beschloß ich als erstes einen Subwoofer mit einem PA Woofer selbst zu bauen, meine Wahl viel auf einen JBL 2245H 18“er in einem ca.300Liter Gehäuse.
Zur Steuerung des Woofers kam eine BSS MiniDrive 334 Controller zum Einsatz, der auch die Möglichkeit der Raumkorrektur durch einen Equalizer bot.
Da nach wagte ich mich an einen Center, die Weiche und das Gehäuse ließ ich konstruieren.
Als Bestückung kam ein JBL 2“Horntreiber 2446H und ein Tiefmitteltöner von Electro Voice 15“ zum Einsatz, den ich später gegen einen 15“er von JBL 2220H austauschte.
Nach längerem testen mit dem Selbstbau Sub und Center war schnell klar, wenn ich ein einheitliches Klangbild auf den Hauptkanälen erzielen will, brauche ich auch für
Vorne R – L eine andere Lautsprecher Bestückung, mit dem Center identisch, ein weiteres Paar JBL 2446H und 2220H mit passendem Gehäuse kamen hinzu, sowie ein
BSS MiniDrive 336 und eine Crown XLS 602 Endstufe, denn ich wollte die Kanäle L-R vollaktiv ansteuern, um das volle Potenzial des MiniDrive Contollers zu nutzen.
Für den Center habe ich dann eine Crown Macrotech 1200 angeschafft, um auch ihn vollaktiv an zu steuern, doch wie sich raus stellte ist die Macrotech nicht für den Hochton geeignet, im Heimbetrieb, die XLS und die 1200er tauschten die Plätze.
Doch auch bei der XLS wurde schnell klar, das sie mit der höchpreisigen K2 und er 1200er nicht mithalten konnte, selbst für den Subwoofer Einsatz war sie klanglich den anderen Amps nicht gewachsen, ein Versuch mit einer Yamaha P3500 schlug auch fehl, eine
QSC PLX- 3402 schaffte endlich Abhilfe !
Eine weitere Endstufe QSC PLX- 1602 für die Surround – Seiten Kanäle ersetzt meine alte Rotel, so das die Alte Hifi Elektronik immer stärker aus meiner Kette verschwindet, da auch die Surround Kanäle einen großen Anteil am gesamten Klangbild haben und ich eine möglichst einheitliche Ansteuerung anstrebe.
Zur Zeit schleife ich drei Ampeg Röhren DI – Boxen in die Hauptkanäle ein, um dadurch
einen wärmeren – natürlicheren Klang zu erzeugen und versuche ständig durch einstellen und ausrichten das Gesamt Klangbild zu verbessern, was als Hobbyakustiker – Bastler sehr schwierig ist, durch die fast endlosen Einstellmöglichkeiten, alleine der Equalizer – Bänder !
Dem ausreizen der Audioqualität sind mir aber durch meinen Raum gewisse Grenzen gesetzt,
die nur noch durch starke Raumumbauten geändert werden könnten, doch dazu bin ich nicht
bereit in diesem Raum.
Von Elektronischer Seite her könnte wohl noch etwas mehr verbessert werden, doch leider ist das immer mit sehr hohen Ausgaben verbunden!